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3 Tipps für den Bauernhofurlaub

25. August 2009 Autor: Helge Siems

Ob an der Ostsee oder im Allgäu, Urlaub auf dem Bauernhof ist in. Gerade bei Familien läuft der Bauernhofurlaub dem Camping immer weiter den Rang ab. Kein Wunder- hier können die Kleinen die Natur und die Tierwelt spielend entdecken, andere Kinder kennen lernen und meist auch noch im nahegelegenen See baden. Eine perfekte Kombination, auch für die Eltern, die ohne großen Camper anreisen müssen oder auch auf das gemeinsame Übernachten im Zelt gerne verzichten. Ob als Lastminute Urlaub gleich um die Ecke des eigenen Wohnorts, als Reiturlaub, Wanderurlaub, Winterurlaub oder auf einem Gesundheitshof- die Möglichkeiten Urlaub auf dem Bauernhof zu machen sind so vielfältig wie die Höfe selbst. Damit der Bauernhofurlaub zu einem rundum gelungenen Urlaub wird, hier drei Tipps, die es zu beachten gilt:

1) Gummistiefel mitnehmen
Ob man es glaubt oder nicht: Gummistiefel sind bei einem Urlaub auf dem Bauernhof eines der wichtigsten Utensilien. Das merkt man spätestens, wenn das zweite Paar Turnschuhe der Kleinen vor Matsch und Schmutz steht und auch kein hartnäckiges Bürsten mehr die guten Schuhe noch retten kann. Pfützen springen, durch den Schweinestall waten, das Gülleloch inspizieren- das alles macht man am besten in den eigenen, bequemen Gummistiefeln. Und auch sonst gilt natürlich: die wetterfeste Outdoorkleidung nicht vergessen!

2) Klare Regeln festsetzen
Auch ein Bauernhof birgt seinen Tücken. Bevor man die Kinder also alleine auf Erkundungstour gehen lässt, ist es unbedingt empfehlenswert, zusammen eine Begehung des Grundstücks zu machen. So erhält man schnell ein umfassendes Bild der Ferienanlage, kann die Kinder auf Verbotsschilder, problematische Maschinen und gefahrenfreies Fütterungsvorgehen hinweisen und findet sich auch selbst schneller auf dem Hof zurecht. Sie können auch problemlos ein Mitglied der Gastfamilie darum bitten, Ihnen etwaige Gefahren auf dem Grundstück zu zeigen. Viel Bauernhöfe sind aber extra auf Kinder ausgelegt und bieten neben verkehrssicheren Lage auch Kindersicherheit auf dem ganzen Gelände.

3) Die richtige Einstellung mitbringen
Bauerhofurlaub ist nicht für jeden Etwas. Das sollte man sich ganz klar vor Augen halten, bevor man sich zwei Wochen zwischen Pferd und Huhn begibt. Wer lieber am Strand liegt und auf einer all inklusive Pauschalreise seine Kinder dem Mini-Club übergibt, wird vermutlich bei einem Bauernhofurlaub nicht glücklich und erst recht nicht entspannt. Der Urlaub auf dem Bauernhof bedeutet Action. Tiere füttern, Schafe zählen, Eier einsammeln, dazwischen Rundern oder Stall ausmisten, Ponyreiten und Almauftrieb. Manche Eltern verstehen unter Urlaub einfach etwas anderes. Und nur um die Kinder glücklich zu machen, den eigenen Urlaubsanspruch zurückzuschrauben geht meist schief. Lieber einen Kompromiss wählen- denn es sind schließlich auch die Ferien der Eltern.

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  • Eine Reaktion zu “3 Tipps für den Bauernhofurlaub”

    1. Paul Dieter

      Hallo und guten Tag,
      suche zur Zeit im Internet eine Möglichkeit Winterulaub zu machen.Bin zufälligerweise auf Ihre Webseite gestossen.Finde ich sehr informativ.
      Die Tipps haben mir gut gefallen.

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