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Biodiversität – Biologische Vielfalt

21. Mai 2010 Autor: Helge Siems

Der 22. Mai ist der internationale Tag der Biodiversität oder biologischen Vielfalt. Biologische Vielfalt ist eine Grundlage des menschlichen Lebens auf der Erde. Und bioliogische Vielfalt ist in Gefahr. Die Convention on Biological Diversity (CBD) wurde auf der Konferenz der Vereinten Nationen zu Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro ausgehandelt und von 168 Staaten sowie der EU unterzeichnet.

Die Gefahr der Biodiversität fängt an bei „Natur“, die in vielen Gärten und Anlagen als gepflegter Garten ihre größte Ausprägung hat. Auf einem kurz gemähten Rasen kann keine biologische Vielfalt entstehen. Die Natur kommt aus dem Gleichgewicht.

Ein Teilaspekt der Biodiversität ist die Artenvielfalt. In der Landwirtschaft ist die Artenvielfalt in Gefahr. Wo durch starken Kostendruck Erträge optimiert werden müssen, setzen sich immer mehr die Sorten und Arten durch, die möglichst robust sind und hohe Erträge in hoher Qualität liefern. Das ist der verständliche Grund, warum es in der erwerbsmäßigen Landwurtschaft nur noch wenige verschiedene Apfelsorten, Milchkühe, Schweine oder Hühner gibt.

Diese Tatsache sollte ein Grund dafür sein, dass im Hobbybereich auf den Erhalt selten gewordener Arten und Sorten gelegt wird und nicht blind das gekauft wird, was es gerade im Baumarkt mit 20% Rabatt zu kaufen gibt. Und es ist auch ein Grund, im Garten ein wenig kreative Unordnung zuzulassen.

Alte Obstsorten gibt es zum Beispiel bei der Baumschule Alte Obstsorten der Familie Hammerschmidt. Vergleichen Sie einmal die Sortenliste der Baumschule mit dem Angebot im Supermarkt, wo es in der Regel zwei bis vier Apfelsorten gibt.

Alte Nutztierrassen werden zum Beispiel in der Arche Warder erhalten. Hier kann man auch Tiere kaufen. Die diesjährige Viehauktion findet am 10. September statt.

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