Gesundes Grillen
28. Mai 2010 Autor: Helge SiemsZum Bauernhofurlaub (nicht nur an der Ostsee) gehört häufig eine gemütliche Grillrunde, vielleicht auch mit Lagerfeuer und Stockbrot.
Gegrilltes Fleisch hat gegenüber gebratenem den Vorteil, dass es ohne zusätzliches Fett zubereitet werden kann. Dazu kommt natürlich die unschlagbare angenehme Atmosphäre am Lagerfeuer im Garten.
In der Regel wird auf Holzkohle gegrillt, nicht auf Gas oder mit Strom. Grillen auf Holzkohle kann die Gesundheit gefährden. Das gilt vor allem dann, wenn Fett oder Marinade auf die Kohle (oder auch auf die Spiralen des Elektrogrills) tropft. Auch das “Löschen” des Grills mit Bier sollte man nach Möglichkeit unterlassen, weil giftige Dämpfe entstehen.
Wer gute Kohle benutzt, diese gut durchglühen lässt bis sie weiß ist und gutes Fleisch grillt, hat ohnehin kein Problem mit hochlodernden Flammen. Deshalb ist es auch immer besser vor Ort beim Fleischer des Vertrauens regionales Grillfleisch zu kaufen als eingeschweißtes vom Discounter.
Wer das Fleisch mit Rosmarin, Salbei, Thymian oder Knoblauch würzt soll weniger krebserregende Stoffe beim Grillen produzieren, schreibt Kraut und Rueben in der Ausgabe 6/2010.
Fleisch und Wurst soll auf dem Grill natürlich nicht schwarz verbrennen sondern – zumindest Fleisch – gut durchgaren und dabei leicht braun werden. Verbranntes Fleisch sollte nicht mehr gegessen werden. Eigentlich versteht sich das von selbst … Und es muss auch nicht immer Fleisch sein. Auch Gemüse lässt sich gut grillen.
Eine Alternative zum Grillen ist das Kochen am offenen Feuer. Wie wäre es mit einer Suppe, die man auch gut mit vorher gemeinsam gesammelten Kräutern zubereiten kann. Dafür braucht man lediglich einen (Gulasch)-kessel, der für offenes Feuer geeignet ist und ein Dreibein, um diesen über das Feuer zu hängen. Eine andere Alternative zum Grillen bietet die minipfanne.de zum Braten am Stiel über offenem Feuer.
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