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Alternative zum Laubsauger

20. November 2011 Autor: Helge Siems

Jetzt im goldenen Herbst ist auch wieder die Saison der Laubsauger und Laubpuster. Diese Geräte machen einen ziemlichen Krach und stehen daher grundsätzlich im Widerspruch zu der Erholung, die ein Spaziergänger eigentlich in einer Parkanlage sucht. Leider scheinen zunehmend auch Privatgärtner auf die Idee zu kommen, dass ein Laubsauger eine sinnvolle Anschaffung ist und das Leben erleichtert. Das Leben kann man sich (wenn auch zulasten des Verhältnisses zur Nachbarschaft und auch Feriengästen) sicherlich mit einem Laubsauger leichter machen. Aber es gibt auch

Alternativen zum Laubsauger

Ein Alternative zum Laubsauger und trotzdem extrem arbeitssparend gegenüber dem Besen für das Laubharken auf Wegen, Terrassen und befestigten Hofflächen ist eine Kehrmaschine. Diese gibt es schon für unter 100 EURO zum Beispiel von Kärcher oder in einer anderen Qualität von Nilfisk-ALTO. Andere Hersteller von Kehrmaschinen sind zum Beispiel Kränzle oder Stolzenberg. Bei Stolzenberg ist interessant, dass sie eine optimale Kehrmaschine für kleine Flächen sogar verschenken!

Eine Kehrmaschine hat noch den positiven Effekt, dass sie „Unkraut“ in Fugen des Pflasters zurückhält und damit gleich einen weiteren Auswuchs des Marketing überflüssig macht: den Gasbrenner. 😉

Gründe dafür keinen Laubsauger zu verwenden

  • Ein Laubsauger verursacht Windgeschwindigkeiten von fast 200 km/h und hat damit einen immensen Einfluss auf Käfer, Insekten etc., die am Boden leben und durch ihr Dasein maßgeblich für eine Verbesserung der Bodenqualität sorgen. Man schneidet sich als Gartenbesitzer also gewissermaßen ins eigene Fleisch, wenn man einen Laubsauger verwendet.
  • Der erfahrene Gärtner und Autor Heinrich Leumer geht sogar so weit zu sagen: „Laubharken ist Läusebestellung
  • Laubsauger machen Lärm und verschlechtern dadurch das Verhältnis zu Ihren Nachbarn und Feriengästen
  • es gibt Alternativen zum Laubsauger (siehe oben)
  • Laubsauger haben Betriebskosten und verbrauchen (knappes?) Benzin
  • zu guter letzt: es gibt eigentlich keinen Grund Laub von Grünflächen oder aus Beeten zu entfernen abgesehen von einer vielleicht zweifelhaften Vorstellung von einem gepflegten Garten
  • Weitere Informationen zu Laubsaugern gibt es beim NABU

    Herbstmarkt Molfsee

    17. Oktober 2011 Autor: Helge Siems

    Was im Sommer zum Beispiel das Klosterfest in Cismar (immer am zweiten Wochenende im August) ist, ist im Herbst zum Beispiel der Herbstmarkt im Freilichtmuseum Molfsee. Als Parallele haben die beiden Märkte (sicherlich neben anderen Märkten an der Ostsee auch), dass es keine billige Industrieware (zu teuren Preisen) zu kaufen gibt sondern hochwertige Sachen, die häufig von den Händlern selbst gefertigt werden. Die Atmosphäre des Museums wertet die Stände zusätzlich auf.

    Das schleswig-holsteinische Freilichtmuseum in Molfsee bei Kiel ist eine beeindruckende Sammlung historischer Gebäude aus allen Teilen Schleswig-Holsteins. Auf gut 60 Hektar Fläche stehen 70 Gebäude, die zum Großteil auch authentisch eingerichtet sind. In verschiedenen Häusern sind verschiedene Einzelsammlungen wie historisches Spielzeug, landwirtschaftliche Geräte oder eine komplett eingerichtete Apotheke mit dem dazugehörenden Kräutergarten zu sehen. Zu den festen Handwerkern im Museum gehören ein Korbmacher, Schmied, Drechsler, Töpfer, Weberinnen sowie Holzbildhauer. Molfsee ist also auch eine Reise wert, wenn gerade kein Herbstmarkt ist.

    Baumjagd: imposante Bäume finden

    13. Oktober 2011 Autor: Helge Siems

    Gehen Sie im Urlaub auf die Baumjagd in Schleswig-Holstein. Es geht bei diesem Spiel darum, die größten und imposantesten Bäume im Land zu finden. Gesammelt werden die Schätze auf der Webseite baumjagd.de.

    Gefunden wurde beispielsweise schon eine ca. 400 Jahre alte Eiche im Park Kriesby mit 7,60 m Stammumfang und fast 200 weitere Baumriesen in Schleswig-Holstein. Für die Baumjagd braucht man lediglich ein Maßband, ein Försterdreieck (Anleitung zum Selbstbau) und eine Karte oder ein GPS-Gerät. Hinterher werden die gefundenen Bäume in die Karte der Baumjagd eingetragen. Gerade jetzt im Herbst ist das ein Riesenspaß für alle, die gerne an der frischen Luft unterwegs sind.

    Die folgenden Daten werden im Baumsteckbrief der Baumjagd erfasst:

    • Umfang
    • Fundort (auf unserer Internetkarte oder mit Hilfe von GPS-Daten)
    • Baumart
    • Standort (am Waldrand, im Knick, freistehend, etc.)
    • Einzelstamm oder mehrstämmiger Baum

    Pflügen mit Pferden

    17. September 2011 Autor: Helge Siems

    „Wie Menschen mit Pferden pflügen, kann man im Landwirtschaftsmuseum erleben, wenn man seinen Kindern zeigen möchte, wie früher gearbeitet wurde.“ So ist das Vorurteil, das ich auch im Kopf hatten, bevor ich den Hof Hollergraben kennengelernt habe. Hier in der Holsteinischen Schweiz wird auf einem landwirtschaftlichen Betrieb seit 2005 mit dem Projekt „Humussphäre“ die Feldarbeit mit Pferden untersucht bzw. die Arbeit mit Traktoren mit der Arbeit mit Pferden verglichen. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von der Software AG Stiftung , beauftragt wurde der Hof Hollergraben von der Gesellschaft für Landwirtschaft und Pädagogik e. V. aus Bremen.

    Überprüft wird mit dem Projekt Humussphäre die These, nach der Pferde in bestimmten Bereichen deutliche Vorteile gegenüber Traktoren hätten. Wertvolle Argumente könnte das Projekt für landwirtschaftliche Entwicklung in bestimmten Ländern bieten, in denen ohnehin noch die Arbeit mit Pferden dominiert. Auch der (kleinflächige) Ackerbau auf verdichtungsgefährdeten Flächen in Deutschland könnte von der Forschungsarbeit auf dem Hof Hollergraben profitieren.

    Einen Tag der offenen Tür veranstaltet der Hof Hollergraben am Sonntag, dem 18. September 2011.

    Das Einfach Leben Blog berichtet vom Amerikaner Dick Roosenberg, der in Wisconsin regelmäßig Kurse im Pflügen mit Ochsen durchführt. Auch im auf dem Weingut Heußler in der Pfalz werden erfolgreich Pferde eingesetzt.

    Eine spannende Entwicklung, die ich mit Sicherheit weiter beobachten werde.

    Pädagogische Pflanzen

    26. August 2011 Autor: Helge Siems

    Brennesseln, Disteln, Brombeeren und Wildrosen tun weh. Diese „pädagogischen Pflanzen“ lehren Kindern ganz natürlich den verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur. Deshalb kann es sinnvoll, pädagogischen Pflanzen einen Raum auf Spielplätzen zu geben. Diese eigenen sich auch gut für „Besucherlenkung“. Kein Kind geht freiwillig durch ein Beet aus Heckenrosen oder Brennnesseln, jedenfalls nicht häufiger als einmal.

    „Dornen auf dem Spielplatz, Sie sind ja wohl verrückt“, höre ich schon den einen oder anderen Leser rufen. „Wie sollen Kinder verantwortungsbewusstes Leben lernen, wenn sie keine Möglichkeit haben, Gefahren spielerisch kennenzulernen“, rufe ich zurück. Und es spricht auch keiner davon, die Dornen so zu pflanzen, dass sie am Ausgang einer Rutsche stehen.

    In einem größeren Zusammenhang ausgedruckt: Übernahme von Verantwortung für eigenes Handeln sollte mehr ins Zentrum (der Erziehung) treten. Die Realität scheint leider zu sein, dass die Verantwortung zunehmend außen gesucht wird. Wenn ein Kind sich auf dem Spielplatz verletzt, ist der Betreiber des Spielplatzes oder der Hersteller der Spielgeräte verantwortlich, nicht die eigene Unachtsamkeit.

    Andere Beispiele gefällig? Für die Qualität von Nahrungsmitteln werden Kontrollgremien verantwortlich gemacht anstatt die Einkaufsentscheidung des „Verbrauchers“ zu hinterfragen und auf die Eigenverantwortung hinzuweisen (siehe auch Artikel „Fleisch kommt aus der Steckdose„). Die Verantwortung für Arbeitslosigkeit wird bei den Arbeitsämtern gesucht und wenn man nicht wieder gesund wird, ist natürlich der Arzt schuld. „Rettungsschirme“ (wird hoffentlich mal als Unwort ausgezeichnet) lassen andere bluten für die Unfähigkeit einiger verantwortlich mit Geld umzugehen. Die Liste ließe sich noch weiter führen.

    PS. Wer auf eine TÜV-Abnahme seines Spielplatzes Wert legt, sollte allerdings vorher mit dem zuständigen Prüfer besprechen, wie der die Lage einschätzt. Es gibt unterschiedliche Ansichten zum Einsatz von pädagogischen Pflanzen.

    Die besten Adressen an der Ostsee

    7. Juli 2011 Autor: Helge Siems

    Der Hof Klostersee ist als Bauernhof mit Hofladen erneut als eine der besten Adressen an der Ostsee ausgezeichnet worden. In der neuesten Ausgabe der Reisetipps für die Ostsee vom internationalen Gourmet-Journal „Der Feinschmecker“ ist der sympatische DEMETER-Hof aus Cismar (Gemeinde Grömitz) als einer von wenigen Bauernhöfen an der Ostsee als herausragendes Einkaufsziel aufgeführt. Auf Klostersee werden seit über zwei Jahrzehnten „Lebensmittel mit Charakter“ aus biologisch-dynamischer Landwirtschaft hergestellt. Bekannt ist der Hof Klostersee bei Einheimischen und Gästen für sein großes Käsesortiment aus Klosterseer Milch und leckeres Brot aus eigenem Getreide.

    Seit Sommer 2010 ist das Einkaufserlebnis auf Klostersee durch den neuen Hofladen in einem liebevoll umgebauten ehemaligen Wirtschaftsgebäude komplett.

    Der Hof wurde 1997 per Schenkung aus privatem Eigentum an den bereits 1990 gegründeten gemeinnützigen Hof Klostersee e.V. übertragen. So ist sichergestellt, daß der Hof auch über die jetzige Generation hinaus biologisch-dynamisch bewirtschaftet werden wird. Der Verein Hof Klostersee bietet allen interessierten Menschen die Möglichkeit, sich gemeinsam für die Ziele des Hofes zu engagieren. Zum Kennenlernen des Hofes bietet sich eine der regelmäßigen Hofführungen an.

    Neben der Landwirtschaft und Milchviehhaltung mit Milchverarbeitung, Mühle, Bäckerei und Direktvermarktung gibt es auf dem Hof Klostersee neben der Ferienvermietung ein Seniorenwohnprojekt. Auf dem Grund einer alten Scheune entstanden in Holzständerbauweise sieben Mietwohnungen mit 45 bis 68 qm Wohnfläche. Zur Zeit ergänzen rund zehn Menschen der Jahrgänge 1927 bis 1944 das Leben in der Hofgemeinschaft.

    Bauernhoftester in Travemünde

    1. Juni 2011 Autor: Helge Siems

    Der Bauernhoftester des NDR, Heinz Burlager, hat den Evershof von Familie Halske in Travemünde besucht. Produziert wurde daraus ein 30minütiger Beitrag, der am 4. Juni 2011 zwischen 17:30 Uhr und 18:00 Uhr im NDR Fernsehen läuft.

    NDR auf Hof Klostersee

    5. Mai 2011 Autor: Helge Siems

    Das NDR Fernsehen hat auf dem Hof Klostersee eine Folge der Sendung „Landpartie“ gedreht, die am 13.6.2011 um 20:15 Uhr auf N3 gesendet wird. Heike Götz hatte natürlich ihr Fahrrad dabei, um sich auf dem idyllischen Hof im Künstlerdorf Cismar über biologisch-dynamische Landwirtschaft nach dem DEMETER-Prinzip und das Leben auf dem Hof zu informieren. Mit auf dem Programm stand ein Besuch der Mühle, in der das Getreide für die Hofbäckerei frisch gemahlen wird. Kühl wurde es im Käsekeller, wo die rund zehn verschiedenen Sorten für den Verkauf im eigenen Hofladen und den Biomärkten der Region reifen. Nach einer Rast unter dem Naturdenkmal des Hofes, der über 500 Jahre alten Eiche im Klosterseer Park ging es zum Einkaufsbummel in den neuen Hofladen. Hier ließ sich Heike Götz erläutern, was die Klosterseer damit meinen, den stark frequentierten Hofladen „nicht zu einem Supermarkt verkommen zu lassen“.

    Der Hof Klostersee ist im Eigentum des Hof Klostersee e.V. und wird von mehreren Pächter-Familien im Rahmen einer Betriebsgemeinschaft bewirtschaftet. Betriebszweige auf Klostersee sind der Ackerbau, die Milchwirtschaft, Molkerei und Käserei sowie der Hofladen. Auf Klostersee wohnen neben den Pächtern, Mitarbeitern und deren Kinder in der „Alte(n)-Scheune“ in sieben Wohnungen zwischen 8 und 10 Damen und Herren, die sich vielfältig in das Hofleben einbringen. Zu den Aktivitäten des Vereins gehört auch das Thema Kunst und Kultur.

    Kultur auf dem Bauernhof

    1. Mai 2011 Autor: Helge Siems

    Der Hof Klostersee (Cismar, Gemeinde Grömitz) ist mehr als ein Bauernhof. Hier wird zwar aktiv Getreide- und Milchwirtschaft mit eigener Mühle, Bäckerei, Molkerei, Käserei und einem schönen Hofladen betrieben. Urlaub kann man auf dem Hof Klostersee natürlich auch machen. Eine große Rolle spielt auf Klostersee aber auch Kunst und Kultur. In der Reihe Klostersee Kultur 2011 werden über den Sommer mindestens 10 hochrangige Kulturveranstaltungen auf die Beine gestellt. Die nächste Veranstaltung ist ein Konzert der italienischen Harfistin Assia Cunego. Sie spielt am 14. Mai 2011 ab 20 Uhr Werke von Barock bis Jazz.

    Pferderennen am Strand

    19. Februar 2011 Autor: Helge Siems

    Mitlerweile ist es schon eine fest Institution im Februar: das Strandderby in Scharbeutz. Das Strandderby ist ein Pferderennen am Strand.

    Dort wo zwischen Ostern und den Herbstferien die Menschen den schönen Sandstrand, die gesunde Luft und die klare Ostsee genießen, gehen beim Strandderby „kleinste Shetlandponys, Friesen, Western gerittene Pferde, Traber, Vollblüter und auch Reitpferde aller deutschen Rassen an den Start. Sie und ihre Reiter sind die Stars des außergewöhnlichsten Pferderennens des Nordens in der Lübecker Bucht.“

    Am Nachmittag des 27. Februar 2011 findet bereits die 7. Auflage des offenen Pferderennens am Strand statt. Veranstaltungsort ist der Aktionsstrand von Scharbeutz nördlich der Seebrücke.

    Scharbeutz liegt in Schleswig-Holstein an der Lübecker Bucht. Wenn Sie zum Strandderby möchten finden Sie für die Übernachtung hier Ihren Bauernhof an der Lübecker Bucht.