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Weidemilch Radtouren

15. Juli 2010 Autor: Helge Siems

Mit der Weidemilch verfolgt Hansano ein neues Konzept der transparenten Herkunft und besonders kurzer Transportwege. Eine weitere Besonderheit der Weidemilch ist die Herkunft aus holsteinischen Gründland-Regionen. Hier fressen die Kühe überwiegend Gras und nur wenig Mais. Das soll sich positiv auf den Geschmack der Milch auswirken. Jeder Weidemilch-Karton soll einen Code enthalten, über den die Herkunft der Milch nachvollziehbar ist.

Zusammen mit der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein hat Hansa-Milch jetzt verschiedene Radrouten durch die Weidemilch-Region zwischen Eider, Treene und Sorge ausgearbeitet und für die Darstellung auf weidemilch.de aufbereitet.

Ein zweites Projekt der TASH ist die Fortführung des Familiencastings sh-urlaubsreif.de. Ab September werden auf 250.000 Hansano-Joghurt-Bechern Banderolen auf das bundesweite Familien-Casting aufmerksam machen. Gesucht werden Familien, die ihre Urlaubsreife in einem kurzen Video besonders originell darstellen und einen Bauernhofurlaub in der Weidemilchregion gewinne möchten.

Obst Erlebnis Garten

9. Juli 2010 Autor: Helge Siems

Eine Obstplantage mit Erlebnischarakter entsteht mit dem Obst Erlebnis Garten gerade an der B202 zwischen Oldenburg und Lütjenburg an der Hohwachter Bucht. Die Familie Manthey aus Blekendorf ist seit Generationen im Obstbau tätig. Vor allem werden auf verschiedenen Plantagen Erdbeeren angebaut.

Mit dem Obst Erlebnis Garten sollen eine Obstselbstpflück-Plantage, vielfältige Kinderspielattraktionen und Bildungsangebote sowie ein Verkaufs- und Gastronomiebereich miteinander verknüpft werden. Das Projekt wird als Teil der Aktivregion Osteeküste von der Europäischen Union gefördert.

Auf dem Gelände des Obst Erlebnis Gartens ist bereits seit einigen Jahren eine Beerenobstplantage. Ansonsten ist das Gelände neu angelegt. Dabei wurden vom Landschaftsgestalter die unterschiedlichen Niveaus sehr kreativ genutzt. Als Spielelemente gehört besonders die Rollenbahn zu den ausgefalleneren Ideen. Außerdem sind viele Kettcars vorhanden sowie Trampoline und Wasserspielelemente.

Den Obst Erlebnis Garten finden Sie in Blekendorf. Hier finden Sie einen Ferienhof in Blekendorf für Ihren Bauernhofurlaub an der Ostsee.

Tag des offenen Hofes 2010

1. Juni 2010 Autor: Helge Siems

Auch 2010 öffnen wieder viele Bauernhöfe in Deutschland ihre Pforten am Tag des offenen Hofes. Die Bevölkerung ist in den Sommermonaten bundesweit auf etwa 640 landwirtschaftlichen Betrieben eingeladen, moderne landwirtschaftliche Produktionsverfahren kennen zu lernen und mit Landwirten ins Gespräch zu kommen. Landwirtschaft mit allen Sinnen erleben ist das Motto in diesem Jahr. Offene Bauernhöfe in Ihrer Region finden Sie mit dem Hoffinder. Wer Interesse an einem Blick hinter die Kulissen der Landwirtschaft hat, sollte die Möglichkeit nutzen.

Verantwortung lernen

31. Mai 2010 Autor: Helge Siems

Öffentliche Spielplätze müssen vom TÜV abgenommen werden. Das führt dazu, dass auf Spielplätzen die üblichen Geräte von den üblichen Lieferanten stehen. Individuelle Spielgeräte mit TÜV-Abnahme sind recht aufwändig in der Umsetzung. Abgenommene Wasserspielplätze mit verträglichem Aufwand sind nahezu unmöglich, es sei denn sie werden mit Mineralwasser betrieben wie der Wasserspielplatz im Erlebniswald Trappenkamp.

Lasst die Kinder im Dreck spielen und sie bleiben gesund. Wie sollen Kinder die Übernahme von Verantwortung lernen, wenn wir jetzt jede Verantwortung ablehnen? Ich habe das Gefühl, dass es immer schlimmer mit der ständigen Suche nach externer Verantwortung wird.

Ein Immunsystem kann sich nicht ausbilden, wenn Kinder wenige Monate nach der Geburt mit Impfungen vollgestopft werden und bei jedem bisschen Fieber irgendwelche Medizin bekommen. Und Verantwortungsbewusstsein kann sich nicht bilden, wenn wir irgendwann dahin gekommen sind, dass Kinder nicht mehr draussen spielen dürfen, weil die Natur keine TÜV-Abnahme hat. Lange kann das nicht mehr dauern.

Was bleibt diesen Kindern später übrig als die Verantwortung für die Arbeitslosigkeit beim Arbeitsamt, für die Krankheit beim Arzt und für die entgangene Urlaubsfreude in der Frankfurter Liste zu suchen?

Verantwortlichen Umgang mit Tieren und der Natur gibt es glücklicherweise auf einigen Urlaubsbauernhöfen, die Naturspielplätze anbieten, die Körper und Geist eine gesunde Entwicklung garantieren.

Willkommen auf einem von über 130 Bauernhöfen an der Ostsee. Hier gibt es allles vom durchgestylten Ferienhof bis zum naturbelassenen Bauernhofurlaub.

Immenhof Sommerfest

31. Mai 2010 Autor: Helge Siems

Immenhof ist der neue Name des Gut Rothensande in Bad Malente in der Holsteinischen Schweiz. In den 1950er Jahren hat Rothensande als Filmkulisse für die TV-Reihe “Immenhof” gedient. Der neue Besitzer Franz-Josef Stolle aus Visbeck möchte den neuen Namen zum Programm des Gutshofes machen.

Nachhaltige Landwirtschaft und ein Ponyhof soll hier nach mehrjährigen Umbau- und Sanierungsarbeiten von Hausgästen und Tagestouristen erlebt werden können. Der Immenhof soll ein Leuchtturmprojekt für die Holsteinische Schweiz werden. Los geht es mit einer Veranstaltung vom 3. bis 6. Juni 2010: Sommer auf Gut Immenhof.

Das Gut blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück. Das Herrenhaus wurde im frühen 20. Jahrhundert gebaut. Von 1957 bis 2009 war der “Immenhof” der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Jetzt beginnt eine neue Epoche auf dem Immenhof.

Kommen Sie zum Sommerfest auf den Immenhof und verbinden Sie das mit einem Bauernhofurlaub in der Holsteinischen Schweiz.

Gesundes Grillen

28. Mai 2010 Autor: Helge Siems

Zum Bauernhofurlaub (nicht nur an der Ostsee) gehört häufig eine gemütliche Grillrunde, vielleicht auch mit Lagerfeuer und Stockbrot.

Gegrilltes Fleisch hat gegenüber gebratenem den Vorteil, dass es ohne zusätzliches Fett zubereitet werden kann. Dazu kommt natürlich die unschlagbare angenehme Atmosphäre am Lagerfeuer im Garten.

In der Regel wird auf Holzkohle gegrillt, nicht auf Gas oder mit Strom. Grillen auf Holzkohle kann die Gesundheit gefährden. Das gilt vor allem dann, wenn Fett oder Marinade auf die Kohle (oder auch auf die Spiralen des Elektrogrills) tropft. Auch das “Löschen” des Grills mit Bier sollte man nach Möglichkeit unterlassen, weil giftige Dämpfe entstehen.

Wer gute Kohle benutzt, diese gut durchglühen lässt bis sie weiß ist und gutes Fleisch grillt, hat ohnehin kein Problem mit hochlodernden Flammen. Deshalb ist es auch immer besser vor Ort beim Fleischer des Vertrauens regionales Grillfleisch zu kaufen als eingeschweißtes vom Discounter.

Wer das Fleisch mit Rosmarin, Salbei, Thymian oder Knoblauch würzt soll weniger krebserregende Stoffe beim Grillen produzieren, schreibt Kraut und Rueben in der Ausgabe 6/2010.

Fleisch und Wurst soll auf dem Grill natürlich nicht schwarz verbrennen sondern – zumindest Fleisch – gut durchgaren und dabei leicht braun werden. Verbranntes Fleisch sollte nicht mehr gegessen werden. Eigentlich versteht sich das von selbst … Und es muss auch nicht immer Fleisch sein. Auch Gemüse lässt sich gut grillen.

Eine Alternative zum Grillen ist das Kochen am offenen Feuer. Wie wäre es mit einer Suppe, die man auch gut mit vorher gemeinsam gesammelten Kräutern zubereiten kann. Dafür braucht man lediglich einen (Gulasch)-kessel, der für offenes Feuer geeignet ist und ein Dreibein, um diesen über das Feuer zu hängen. Eine andere Alternative zum Grillen bietet die minipfanne.de zum Braten am Stiel über offenem Feuer.

Biodiversität – Biologische Vielfalt

21. Mai 2010 Autor: Helge Siems

Der 22. Mai ist der internationale Tag der Biodiversität oder biologischen Vielfalt. Biologische Vielfalt ist eine Grundlage des menschlichen Lebens auf der Erde. Und bioliogische Vielfalt ist in Gefahr. Die Convention on Biological Diversity (CBD) wurde auf der Konferenz der Vereinten Nationen zu Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro ausgehandelt und von 168 Staaten sowie der EU unterzeichnet.

Die Gefahr der Biodiversität fängt an bei “Natur”, die in vielen Gärten und Anlagen als gepflegter Garten ihre größte Ausprägung hat. Auf einem kurz gemähten Rasen kann keine biologische Vielfalt entstehen. Die Natur kommt aus dem Gleichgewicht.

Ein Teilaspekt der Biodiversität ist die Artenvielfalt. In der Landwirtschaft ist die Artenvielfalt in Gefahr. Wo durch starken Kostendruck Erträge optimiert werden müssen, setzen sich immer mehr die Sorten und Arten durch, die möglichst robust sind und hohe Erträge in hoher Qualität liefern. Das ist der verständliche Grund, warum es in der erwerbsmäßigen Landwurtschaft nur noch wenige verschiedene Apfelsorten, Milchkühe, Schweine oder Hühner gibt.

Diese Tatsache sollte ein Grund dafür sein, dass im Hobbybereich auf den Erhalt selten gewordener Arten und Sorten gelegt wird und nicht blind das gekauft wird, was es gerade im Baumarkt mit 20% Rabatt zu kaufen gibt. Und es ist auch ein Grund, im Garten ein wenig kreative Unordnung zuzulassen.

Alte Obstsorten gibt es zum Beispiel bei der Baumschule Alte Obstsorten der Familie Hammerschmidt. Vergleichen Sie einmal die Sortenliste der Baumschule mit dem Angebot im Supermarkt, wo es in der Regel zwei bis vier Apfelsorten gibt.

Alte Nutztierrassen werden zum Beispiel in der Arche Warder erhalten. Hier kann man auch Tiere kaufen. Die diesjährige Viehauktion findet am 10. September statt.

Sonnenschein bis 21 Uhr

19. Mai 2010 Autor: Helge Siems

Je weiter man nach Norden kommt, desto länger scheint im Frühsommer die Sonne. Bekanntlich ist am 21. Juni die längste Nacht des Jahres. Spürbar sind die langen Nächte aber schon ab Mitte Mai.

Um die längsten Tage des Jahres mit Sonnenschein bis 21 Uhr zu erleben, muss man nicht ganz bis Skandinavien reisen. Im Norden Deutschlands sind Naturfreunde richtig aufgehoben. Mit bis zu 2000 Stunden Sonnenschein im Jahr gehören Teile der Ostsee zu den Regionen mit dem meisten Sonnenschein in Deutschland.

Bauernhöfe bieten die richtige Atmosphäre für alle, die gerne an der frischen Luft sind. Tagsüber gesunde Luft an der Ostsee tanken und abends gemütlich am vielleicht sogar sonnigen Lagerfeuer den Tag ausklingen lassen. Kinder lieben die vielen Spielmöglichkeiten und den Platz auf den Urlaubsbauernhöfen. Im Frühjahr kann man zudem niedliche Tierkinder erleben.

Eltern lieben auch den vielen Platz, den die Kinder haben. Denn wo Kinder sich wohlfühlen, können auch die Eltern ihren Urlaub genießen und ganz sie selbst sein. Solange die Kinder noch nicht in die Schule gehen, ist der Bauernhofurlaub mit Sonnenschein bis 21 Uhr besonders günstig.

Ihre Gastgeber auf dem Bauernhof an der Ostsee freuen sich auf Ihren Besuch. Das geht auch mitunter Last Minute.

Saisonale Produkte

15. Mai 2010 Autor: Helge Siems

Regional und saisonal einkaufen unterstützt soziale Strukturen in der Region und schützt die Umwelt in vielerlei Hinsicht. Heutzutage kann man das ganze Jahr über alles kaufen. Tomaten und Erdbeeren kommen im Winter aus Marokko. Gurken und Salat werden ganzjährig in beheizten Gewächshäusern angebaut.

Selbst Äpfel aus Deutschland sind nicht das ganze Jahr energiepolitisch korrekt, weil sie nicht im April geerntet werden sondern ein halbes Jahr im Kühlhaus künstlich frisch gehalten wurden.

Mit dem Saisonkalender “Heimisches Obst und Gemüse” unterstützt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein alle, die mit dem Einkauf von regionalen, frischen Saisonprodukten das Klima schonen und ihren Gaumen verwöhnen wollen.

Download des Saisonkalenders

Bei www.bauernhof-ostsee.de finden Sie viele Bauernhöfe, die ihre Produkte im Hofladen selbst vermarkten.

Bauernregeln

3. Mai 2010 Autor: Helge Siems

Aktuelle Bauernregel: “Kommt die Esche vor der Eiche gibt’s ne große Bleiche.” Wir werden also in diesem Sommer an der Ostsee (wieder mal) nicht viel Regen bekommen. Wer Urlaub an der Ostsee macht, wird das genießen. Wer ein Baum an der Ostsee ist, muss wieder einmal auf externes Wasser hoffen. Wenn denn die Bauernregel stimmt, nach der es einen trockenen Sommer geben wird, wenn die Esche vor der Eiche ausschlägt.

Welche Bedeutung haben Bauernregeln heute noch?

Bauernregeln sind keine zementierten Gesetze. Viele sind auch nur Aberglaube oder vielleicht über die Jahrhunderte falsch überliefert worden. Aber Bauern waren schon immer abhängig vom Wetter und haben daher die Natur und die natürlichen Zusammenhänge entsprechend intensiv beobachtet. Auch heute noch macht der Deutsche Wetterdienst ausführliche phänologische Betrachtungen. Phänologie ist dabei die Wissenschaft der im “Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen der Pflanzen.” Getragen wird die Erfassung der Daten in Deutschland von zur Zeit 1340 Pflanzenbeobachtern. Die phänologischen Beobachter verbindet das Interesse an der Natur. Ob diese die Beobachtung als Landwirt, Gärtner, Biologe oder Förster ohnehin vornehmen oder aus rein privatem Interesse ihre Beobachtungen dem Deutschen Wetterdienst zur Verfügung stellen, spielt keine Rolle. Die wissenschaftliche Auswertung dieser Aufzeichnungen der Blühzeitpunkte bestimmter Pflanzen eignet sich im Prinzip auch für die Aufstellung von Bauernregeln. Anders sind viele der historischen Bauernregeln auch nicht entstanden, nur mit weniger Tam-Tam.

Bauernregeln, die mit bestimmten Tagen zu tun haben, sind natürlich mehr mit Vorsicht zu genießen. Der Kalender, ob er nun gregorianisch oder julianisch oder sonstwie ist von Menschen festgelegt. Man kann sich zu recht fragen, ob diese Kalender “richtig gehen” oder ob sich die Entwicklung der Natur verschiebt.

Die Bauernregel, die grundsätzlich immer stimmer ist: “Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich’s Wetter oder es bleibt wie’s ist”. In diesem Sinne ein herzliches Kikeriki von der Ostsee.