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Tourismus Förderung Schleswig-Holstein

5. Juli 2006 Autor: Helge Siems

Heute stand in der Zeitung, dass das Land Schleswig-Holstein 80 Millionen Euro einsparen möchte. Darunter war in einer anderen Quelle (Lübecker Nachrichten) der Punkt „Förderung ländlicher Tourismus“, der um 75% gekürzt werden soll. Man kann nur hoffen, dass dabei an den richtigen Stellen gekürzt wird.

Update:Im Februar 2006 erhielt das Unternehmen Roland Berger Strategy Consultants den Auftrag, ein Handlungskonzept zur Neuausrichtung des Tourismus in Schleswig-Holstein zu erstellen. Die Abschlusspräsentation war heute in Kiel. Zitiert aus der Pressemtteilung der tash: Die Kleinteiligkeit des Tourismus in Schleswig-Holstein zeigt sich bei der Aufzählung von 225 selbständigen touristischen Organisationen, die teils mit geringsten Budgets versuchen, sich selbständig auf dem Markt zu positionieren. Das Konzept weist nicht zwingend auf deren Reduzierung hin. Vielmehr geht es darum, dass sich die kleineren Orte des Landes, entsprechend ihrer begrenzten Ressourcen, vornehmlich auf den Service am Gast konzentrieren und die aktive Vermarktung von den größeren touristischen Einheiten (TMO) übernommen werden.“

Hier verstehe ich aber nicht, warum nicht reduziert wird. Wenn Aufgaben wegfallen, die eventuell gebündelt effizienter erledigt werden können (siehe ostseeferienland), warum kann es dann nicht möglich sein, die staatliche Tourismusinformation in „Kleinostseedorf“ zu schliessen und die Mittel für das Engagement privater Unternehmer freizusetzen? Bauernhof-Ostsee.de käme mit ein paar tausend Euro schon ein sehr gutes Stück voran …

Eine Reaktion zu “Tourismus Förderung Schleswig-Holstein”

  1. Anna

    Wie kann man in einem Wachstumsmarkt nur kürzen? Naja muss man ja nicht verstehen.

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