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Knuthenborg Park und Safari

3. Oktober 2010 Autor: Helge Siems

Der Knuthenborg Park auf der Insel Lolland (dänische Nachbarinsel von Fehmarn) ist Touristen in Ostholstein schon seit vielen Jahren als exotisches Ausflugsziel in der Nähe bekannt. Mit der Fähre sind es von Puttgarden auf Fehmarn gerade einmal 45 Minuten nach Dänemark. Vom Fährhafen Rödby ist es nur noch gut 20 km bis nach Bandholm (Autobahn-Ausfahrt Maribo).

Der Landschaftspark Knuthenborg wurde im 19. Jahrhundert von den Grafen Knuth angelegt. Die Familie ist auch heute noch im Besitz des Parks. Knuthenborg Park und Safari ist ein Teil des Familienunternehmens, das unter anderem Land- und Forstwirtschaft betreibt. Der Knuthenborg Park ist seit der Anlage im 19. Jahrhundert gegen Bezahlung für die Öffentlichkeit zugänglich. Seit 1969 ist Knuthenborg zudem eher durch Zufall ein Safaripark mit exotischen Tieren geworden. Heute ist das dritte wichtige Element neben der historischen Anlage und den exotischen Tieren der größte Naturspielplatz Dänemarks mit einem Kletterwald, der nicht nur Kinder begeistert.

Durch Knuthenborg bewegt sich der Besucher in erster Linie mit dem Auto. Uralte Eichen begrüßen die Gäste nach der Fahrt durch das historische Eingangsportal. Im Mai und Juni blühen hier unter den Eichen riesige Rhodedendren. Wer hier links abbiegt, gelangt über eine Schotterpiste durch einen Wald an einer Ruine vorbei, die nicht der Überrest eines alten Hauses sondern ein im 19. Jahrhundert bewusst eingesetzes Stilmittel der Gartenarchitektur ist. Hier begegnet dem Besucher auch die über 7 km lange Mauer aus gefischten Ostseesteinen, die den Landschaftspark im 19. Jahrhundert vor unbetenen Gästen schütze. Im über 600 Hektar großen Gelände befinden sich weitere imposante historische Gebäude, die von außen zu besichtigen sind.

Im gesamten Park begegnen dem Besucher exotische Tiere. Das sind Tiere aus der ganzen Welt von Esel und Ziegen über Giraffen, Zebras, Gnus, Büffel bis zu Tigern, Wölfen und Schlangen. Die Tiere leben größtenteils in riesigen offenen Freigehegen. An Gäste sind die Tiere gewöhnt, deshalb ist es ungefährlich für die Besucher, die Gehege in ihren eigenen Autos zu durchqueren. Natürlich gibt es Sicherheitsvorkehrungen und Regeln, die einzuhalten sind.

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