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Swingolf Ostsee

13. Dezember 2008 Autor: Helge Siems

Neben Crossgolf, das laut Wikipedia die Urform des Golf ist und von schottischen Schäfern erfunden worden sein soll gibt es noch andere Golfarten, die bis auf die Tatsache, dass ein Ball mit einem Schläger in ein Loch befördert wird wenig mit dem häufig elitär gefärbten Clubgolf zu tun hat.

Eine alternative Golfart heißt Swingolf. Die Hauptüberlegungen hinter Swingolf drehen sich um den Platzbedarf beim Platzbau, der mit 5 bis 10 Hektar nur etwa 15 bis 20% eines klassischen Golfplatzes ausmache. Weiterhin stelle der Bau eines Swingolf-Platzes keine Umgestaltung des Geländes bis in alle Ewigkeit dar. Wenn sich eine Anlage als unwirtschaftlich erweise, könne sie ohne weiteres wieder landwirtschaftlich bewirtschaftet werden. Dies gelte zumindest für die ersten Jahre des Betriebs. Die Platzpflege sei ohne den Einsatz von künstlichen Dünger und Spritzmittel möglich. Mähen sei seltener nötig als auf klassischen Rasengolfplätzen. Insofern stellt ein Swingolf-Platz im Vergleich zu einer gewöhnlichen Golfanlage einen geringeren Eingriff in die Natur verbunden mit geringeren ökologischen Konsequenzen dar.

Swingolf kommt aus Frankreich und wurde 1982 entwickelt. Die Entwicklung bezieht sich insbesondere auf den Ball und den Universalschläger.

Der erste Swingolf-Platz an der Ostsee auf dem Gut Sophienhof in Waabs bei Damp gehört laut Swingolf-Deutschland zu den besten Plätzen, die zur Zeit in Deutschland zu finden sind.

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